Antarktis-Regionen: Atlantische subantarktische Inseln (Bouvet Insel, südliche Orkneyinseln, südliche Sandwichinseln)

Die extrem abgelegene und einsame Bouvet Insel, die südlichen Orkneyinseln und die südlichen Sandwichinseln gehören zu den subantarktischen Inseln und zeigen als Teil einer Antarktis-, und/oder Südgeorgien und Falklandreise die spannende und facettenreiche Tierwelt der Inselwelten so nah am eisigen, antarktischen Kontinent.

Die südlichen Orkneyinseln und die südlichen Sandwichinseln gehören zu den maritimen subantarktischen Inseln und haben die nötige Distanz zur Antarktis, um im Sommer weitestgehend von Eis befreit zu sein. Nur im Winter sind sie durch Treibeis mit dem Kontinent Antarktika verbunden.

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Highlights der Region
  • Bouvet Insel als einsamste und abgelegenste Insel der Welt
  • Sichten zahlreicher verschiedener Pinguinarten wie dem Königspinguin, dem Goldschopfpinguin oder dem Eseslpinguin
  • Zahlreiche Seevögel wie der Hakensturmtaucher, der Albatross oder der Kormoran
  • Erkunden der ältesten, bewohnten Forschungsstation der Antarktis
  • Vergletscherte Bergwelten und schroffe Felsenküsten

Besonderheiten der Region Atlantische subantarktische Inseln

Die Vulkaninsel Bouvet gilt als das abgelegenste Stück Land überhaupt. Sie befindet sich etwa 2500 km von Kapstadt und 1850 km von den südlichen Sandwichinseln entfernt. Die Bouvet Insel ist der Inbegriff von Einsamkeit und Abgeschiedenheit und ist darüber hinaus besonders schwer zu erreichen. Die fast vollständig vergletscherte Insel bietet lediglich durch die eisfreie Westküste die Möglichkeit einer Anlandung in der Nyrosyra Bucht.

Die Insel ist 9 km lang und 7,5 km breit und der höchste Punkt der steil aus dem Meer ragenden Insel ist der Olav Berg, welcher 780 m misst.mDas Klima der Insel ist rau und an den wenigen eisfreien Flächen wachsen überwiegend Moose und Flechtenarten.

Umso artenreicher ist die Fauna, die zwei Robbenarten, Pinguine und Seevögel wie den Hakensturmtaucher und einige Albatrossarten zu den Bewohnern der Insel zählt. In den Sommermonaten ist der Königspinguin ebenfalls Gast auf der Bouvet Insel, die seit 1971 unter Naturschutz steht.

Die südlichen Orkneyinseln liegen 600 km nördlich der Antarktischen Halbinsel mitten in der Drakepassage. Die vergletscherte Inselgruppe nimmt eine Fläche von 622 km² ein und ist ca. 100 km von den südlichen Sandwichinseln entfernt.

Auf der Laurie Insel befindet sich die älteste, ständig bewohnte Forschungsstation der Antarktis: die argentinische Orcadas-Station.

Besonders beeindruckend ist auch die das ganze Jahr über vergletscherte Insel Coronation, die sich durch ihre imposante Berglandschaft mit Erhebungen bis zu 2.196 m auszeichnet. Die wenigen eisfreien Flächen der Inseln sind mit Algen, Moosen und Flechten sowie mit den beiden einzigen Antarktischen Blumenarten, der Antarktischen Schmiele und der Antarktischen Perlwurz, bewachsen.

Die Inselgruppe ist Heimat einiger Pinguinarten wie dem Felsenpinguin, dem Adeliepinguin oder dem Eselspinguin sowie von der Weddellmeerrobbe, der Rossrobbe und von einigen Vogelarten wie dem Skua, dem Sturmvogel oder dem Kormoran.

Die südlichen Sandwichinseln gehören zum britischen Überseegebiet „Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln“ und befinden sich im Südatlantik südöstlich von Südgeorgien. Eine von der Weddellsee ausgehende Strömung treibt beinahe das ganze Jahr über Packeis und gelegentlich sogar Eisberge an die Küsten der Inseln. 

Insgesamt gehören 11 unbewohnte Inseln zu der Inselgruppe, die beinahe alle vulkanischen Ursprungs sind. Die Inselgruppe nimmt eine Fläche von 310 km² ein und wurden 1755 von James Cook entdeckt und nach dem Grafen von Sandwich benannt.  Besonders beeindruckend ist die riesige Brutkolonie von Zügelpinguinen, die es auf der nördlichsten Insel der Inselgruppe, Zavodovski, befindet. Im Sommer, wenn die Insel beinahe frei vom Treibeis des Weddellmeeres ist, kann das bunte Pinguintreiben an den Küsten beobachtet werden. 

Aufgrund der normen Abgeschiedenheit werden diese Ziele auf den gängigen Antarktisrouten eher selten angefahren.

Routenmöglichkeit

Spitzbergenumrundung, Kvitoya

Eine Umrundung der gesamten Inselgruppe bietet einen umfassenden und weitläufigen Einblick in die Natur-und Artenvielfalt der Erde weit über den 80. Breitengrad hinaus. Dieses ganz besondere, unvergessliche Vorhaben stellt in der gesamten Arktis eine absolute Besonderheit dar, da dies in anderen arktischen Regionen ohne Eisbrecher sonst kaum möglich ist. Die Route führt vorbei an den sommerlich, bunt blühenden Tundren der Westküste, vorbei an eindrucksvollen Forschungsstationen bis hin zu den geheimnisvollen, menschenleeren Kältewüsten des Nordens und Ostens. Die Route verläuft bis in hocharktische Gefilde wie Kvitoya, der nördlichsten Insel Spitzenbergens und dringt vor bis an die weiten Grenzen des Packeises und zeigt somit auf eindrucksvolle Weise die Diversität der arktischen Natur-und Tierwelt.

Die Chancen einer erfolgreichen Umrundung Spitzbergens sind ab Mitte Juni bis  Anfang September aufgrund der wahrscheinlichen Eisfreiheit der Route besonders hoch. Zu dieser Jahreszeit blühen die Tundren in ihrer schönsten Pracht und das Packeis hat sich fast vollständig von den Küsten ins Meer hinaus verschoben. 

Routenfacts

  • Dauer: 9 - 16 Tage
  • Abfahrtshafen: Longyearbyen auf der Hauptinsel Spitzbergen
  • Saison: Mitte Juni - Anfang September
  • Temperatur: 2° - 6° Celsius

Schiffe in dieser Region

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