


Die MS Freya wurde ursprünglich 1981 auf der Asis Werft in Amal für die schwedische Schifffahrtverwaltung als Schiff für die Instandhaltung des Leuchtturms „Fyrbjörn“ gebaut. 2011 wurde sie von der schwedischen Küstenwache als Mehrzweckschiff übernommen. Neben dem regulären Küstenwachedienst wurde die MS Freya auch für Dienste im Umweltschutz eingesetzt und von der schwedischen Umea Marine Universität für Forschungszwecke gechartert. Dieses Schiff wurde als eines der am besten ausgestatten Forschungsschiffe angesehen.
2015 wurde das Schiff von der schwedischen Reederei Master Mariner AB übernommen und bekam den Namen „Freya af Göteborg“. Es wurde auf der Falkenberg Werft in ein Expeditionsschiff umgewandelt (Heimathafen Göteborg, Schweden). Die MS Freya wurde nach der Lloyd’s Klassifikation für das uneingeschränkte Navigieren gebaut und hat die höchste Eisklasse 1A (finnische Klassifikation).
Mit einer Motorleistung von 1360 PS, der höchsten Eisklasse 1A und der Möglichkeit uneingeschränkt in nordischen Gewässern zu fahren, wird die MS Freya zu einem ausgezeichneten Expeditionsschiff. Das Schiff ist mit einem Kompressor (Bauer KA 14-55B) und mit einer Taucherleiter für Eis-Tauchen (Scuba) und für Eis-Schnorcheln ausgestattet.
Die MS Freya ist für 12 Passagiere und 2 Expeditionsleiter geeignet und verfügt über 7 Doppelkabinen. Alle 7 Kabinen sind Außenkabinen und verfügen über Bullaugen, 6 von 7 Kabinen haben ein privates Bad mit Dusche und WC. In 4 von den 7 Kabinen kann nach Bedarf ein drittes Bett zugestellt werden.
Die erste Saison für die MS Freya als ein Expeditionsschiff beginnt im Sommer 2016 mit einer Spitzbergen-Expedition. Für das Jahr 2017 ist es geplant die Anzahl der Kabinen um zusätzliche 6 Doppelkabinen zu erweitern und neue Expeditionsrouten nach Island und Grönland anzubieten.
| Schiffsinfos: Freya | |
|---|---|
| Kategorie | Expeditions-Schiff |
| Passagierzahl | 12 |
| Eisklasse | 1A |
| Stabilisatoren | ja |
| Baujahr / Umbaujahr | 1981/2015 |
| Flagge (Land) | Schweden |
| Länge in Metern | 45 |
| Größe in Brutto-Registertonnen | 605 |
| Antrieb | 1 Diesel-Motor, 1.000 PS |
| Geschwindigkeit in Knoten | 10,5 |
| Reiseinformationen: Freya | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zodiacs für Anlandungen | ja | halbe Doppelkabinen buchbar | ja | Bordsprache | englisch |
| Helikopter an Bord für Ausflüge | nein | echte Einzelkabinen | nein | Zahlungsmittel an Bord | USD |
| Abfahrten mit Adventure-Aktivitäten | nein | 2-Bett-Kabinen zur Einzelnutzung | ja | medizinischer Fragebogen erforderlich | ja, mit Arztunterschrift |
| offene Brücke | n/a | Mehrbettkabinen | nein | alkoholische Getränke im Reisepreis inkludiert | nein |
| Arzt an Bord | ja | Kabinen mit Zustellbett (Familienkabinen) | ja | Mindestalter | Teilnahme ab 10 Jahren |
| Gummistiefel an Bord leihbar | nein | Kabinen mit Balkon | nein | Rabatte für Kinder | Kinder bis 16 Jahren Ermäßigung 30% |
| Expeditionsjacke an Bord zum Behalt | nein | Wellness an Bord | nein | ||
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Blue Planet Expeditions
Ein ehemaliges Forschungsschiff der Universität Umeå. Eisklasse 1A. Zwölf Gäste. Und ein Whirlpool auf Deck, aus dem Sie Eisberge beobachten können.
Die MS Freya verbindet, was selten zusammenkommt: die technische Substanz eines Forschungsschiffs mit der Atmosphäre eines Expeditionsabenteuers für kleine Gruppen. Mit Eisklasse 1A nach Lloyd’s – der Klassifikation für uneingeschränkte Navigation auch in anspruchsvollem Eis – dringt sie in Regionen vor, die anderen Schiffen ihrer Größe schlicht verschlossen bleiben.
Zodiac-Ausfahrten, Anlandungen, Tierbeobachtungen vom Schiff, spontane Stops – der Tagesablauf auf der MS Freya folgt nicht einem gedruckten Programm, sondern dem, was die Arktis bietet. Eisbedingungen, Wetter und Sichtungen entscheiden, was möglich ist und was nicht. Wer sich darauf einlässt, erlebt Expedition in ihrem eigentlichen Sinn.
Zwei Zodiacs stehen für Ausfahrten und Anlandungen bereit. Alle Zodiac-Ausfahrten sind im Reisepreis enthalten – ebenso wie Vorträge an Bord, Vollverpflegung und alkoholische Getränke zum Abendessen. Softdrinks stehen durchgehend zur Verfügung.
Die Eisklasse 1A ist keine Marketingbezeichnung – sie ist eine technische Zertifizierung für uneingeschränkte Navigation, auch unter anspruchsvollen Eisbedingungen. Der verstärkte Rumpf erlaubt es der MS Freya, tiefer in Packeisgebiete vorzudringen als Schiffe ohne oder mit niedrigerer Eisklassifizierung.
Für Reisende bedeutet das konkret: Fjordabschnitte und Küstenregionen, die anderen Schiffen saisonal oder strukturell unzugänglich sind, stehen auf dem Programm. Eisbären auf Treibeis und Gletscherfronten aus kürzester Distanz – die Eisklasse ist nicht Technik um der Technik willen, sie ist der Schlüssel zu Erlebnissen, die kein Kreuzfahrtatmosphäre ersetzen kann.
1981 auf der Åsis Werft in Åmål für die schwedische Schifffahrtsverwaltung gebaut, war die MS Freya ursprünglich kein Reiseschiff – sie wartete Leuchttürme. 1995 verlängert, 2011 von der schwedischen Küstenwache als Mehrzweckschiff übernommen, diente sie dabei auch der Universität Umeå als Forschungsplattform. In dieser Phase galt sie als eines der am besten ausgestatteten Forschungsschiffe Skandinaviens.
2015 übernahm die schwedische Reederei Master Mariner AB das Schiff und baute es auf der Falkenberg Werft zum Expeditionsschiff um – unter dem Namen Freya af Göteborg. 2017 kamen sieben große Doppelkabinen und eine geräumige Lounge hinzu. Was geblieben ist: die technische Substanz eines Schiffs, das nicht für den Tourismus, sondern für anspruchsvollen Betrieb in nordischen Gewässern gebaut wurde.
Die MS Freya wurde nicht für Touristen gebaut – sie wurde für arktische Arbeit gebaut. Das merkt man ihr an. Und genau das macht sie so überzeugend.
Sieben Kabinen mit Fenstern – als Kabinentypen stehen eine Doppelbett-Suite, Zweibettkabinen sowie Einzelkabinen zur Verfügung, alle mit eigenem Bad aus Dusche und WC.
Die Kabinen sind für ein Schiff dieser Größe bemerkenswert großzügig gestaltet und auf Expeditionseinsatz ausgelegt: funktional, ohne auf Komfort zu verzichten. Halbe Doppelkabinen können gebucht werden.
Was die MS Freya in ihrer Klasse hervorhebt: Gummistiefel werden gestellt. Das klingt wie ein kleines Detail – ist es aber nicht. Auf einem 12-Gäste-Schiff, das täglich anlandet, ist ausreichend passendes Schuhwerk für alle Gäste ein echter Qualitätsunterschied gegenüber Schiffen, die Eigenausrüstung voraussetzen.
Der Salon mit integriertem Essbereich und Bar ist der zentrale Treffpunkt. Hier werden frisch zubereitete Mahlzeiten serviert, Erlebnisse des Tages ausgetauscht und die Route für den nächsten Tag besprochen. Die Lounge dient als Aufenthaltsraum und Vortragsraum – das Expeditionsteam vermittelt hier Wissen zu Tierwelt, Geologie und den Regionen, die Sie gerade bereisen.
Besonders erwähnenswert: die offene Brücke ist für Gäste zugänglich. Wer verstehen will, wie in arktischen Gewässern navigiert und Routenentscheidungen getroffen werden, steht direkt dabei.
Nach dem Landgang: Eine Sauna und ein Whirlpool auf Deck warten. Den Whirlpool bei Minusgraden zu nutzen und dabei auf Eisberge zu blicken, gehört zu den Erlebnissen, die sich schwer beschreiben, aber nie vergessen lassen.
Die MS Freya begann ihre Karriere ursprünglich als Leuchtturmbauverschiff, bevor sie zum Expeditionsschiff wurde.
Heute bedient sie zwei arktische Kerndestinationen – Spitzbergen und Grönland – jede mit eigener Charakteristik.
Konkrete Routen werden jeweils an Eis-, Wetter- und Sichtungsbedingungen angepasst. Was als Plan startet, wird von der Arktis selbst verfeinert – und das ist kein Mangel an Organisation, sondern das Herzstück jeder echten Expedition.
Maximal 12 Gäste in sieben Kabinen. Die Kabinen umfassen verschiedene Typen – darunter eine Doppelbettkabine, Zweibettkabinen und Einzelkabinen – jeweils mit eigenem Bad. Einzelkabinen sind buchbar.
Eisklasse 1A steht für höchste Eisfestigkeit des Rumpfes. Praktisch bedeutet das: Zugang zu Packeisgebieten, enge Fjordabschnitte und Küstenregionen, die Schiffen ohne diese Klassifikation saisonal oder strukturell verschlossen bleiben.
Ja – Gummistiefel für Zodiac-Anlandungen werden bereitgestellt. Das unterscheidet die MS Freya von vielen vergleichbaren Schiffen, bei denen entsprechendes Schuhwerk zur Eigenausrüstung gehört.
Ja – auf der MS Freya ist ein Arzt an Bord, was in dieser Schiffsklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Für Expeditionen in abgelegene arktische Regionen ist das ein bedeutender Sicherheitsfaktor.
Inklusive sind: Vollverpflegung (alle Mahlzeiten), alkoholische Getränke zum Abendessen, Softdrinks ganztägig, alle Zodiac-Ausfahrten und Anlandungen sowie Vorträge des Expeditionsteams. Starlink-WLAN ist an Bord verfügbar.
Ja – die kleine Gruppengröße, das intensive Betreuungsverhältnis und die umfassende Inklusivleistung machen die MS Freya auch für Erstexpeditionen attraktiv. Grundlegende körperliche Fitness für Anlandungen in teilweise unebenem Gelände wird empfohlen.
Die MS Freya richtet sich an Reisende, die das Beste aus zwei Welten wollen: das Intensiverlebnis eines 12-Gäste-Schiffs – und eine Ausstattung, die auf diesem Format selten ist. Arzt an Bord, Gummistiefel gestellt, Starlink-WLAN, Sauna, Whirlpool, Vollverpflegung inklusive. Dazu eine Eisklasse, die echten Zugang zu Packeis und abgelegenen Fjorden ermöglicht.
Wer eine Expedition in der Arktis sucht, die weder auf Komfort noch auf Naturtiefe verzichtet – und dabei in einer Gruppe von maximal 12 Gleichgesinnten reisen möchte – findet in der MS Freya eines der überzeugendsten Schiffe seiner Kategorie. Sprechen Sie uns an.